Wahlprogramm der Grünen Pro und Kontra

Mich würde einmal interessieren wie ihr zu den vorgestellten Programm der Grünen steht. Findet ihr es gut bzw. mit welchen Punkten könnt ihr konform gehen oder wo seht ihr eine Grundsätzliche Diskrepanz. Oder lehnt ihr dies in Gänze ab, weil das weder für den Bürger noch die Wirtschaft bezahlbar ist.

Ist das eine echte Frage, wir haben eigene Ziele und ich andere Vorstellungen als die der Grünen.
Die Energiewende ist aktuell viel zu kurz gedacht, und zu wenige Innovationen werden berücksichtigt, oder entsprechend unterstützt. Das jetzt auszuführen würde mehrere A4 Seiten einnehmen.
Kurz:

  1. Die EEG Umlage muss weg, innerhalb den nächsten 4 Jahren.
  2. Die CO2 Bepreisung ist keine Lösung, sondern nur eine nette Zusatzsteuer und nimmt dem
    Markt notwendiges Geld für Investitionen weg, privat wie auch gewerblich.
  3. Wir werden den Klimawandel nicht aufhalten, wir könne aber Technologien entwickeln, welche
    weltweit den CO2 Ausstoß maßgeblich senken können. (Ich glaube an unsere Entwickler und
    Forscher)
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Da stimme ich dir voll zu. Die EEG Umlage ist eine reine Verarschung, weil im Endeffekt macht es den Strom nur unnötig teuer, weil es nur beim kleinen Mann hängen bleibt. Die großen Energieintensiven Industrien sind davon nämlich befreit. Auch hier hat man wie in der aktuellen Lage einfach mal etwas entschieden ohne darüber nachzudenken was für folgen das hat. Anstatt man es mehr gefördert hat, dass auf jedem Dach eine Solaranlage verbaut wird, das wurde auf Lobbybetreiben der Energiekonzerne verhindert, werden Modelle gefördert, die bei uns so gar nicht funktionieren. Hauptsache die Energiekonzerne machen sich die Taschen voll. Wäre auf jedem Dach eine Solaranlage, hätten wir keine Schwierigkeiten und bräuchten auch keine EEG Umlage. Aber nein man macht es wie bei vielem, gibt eine Technologie wo man Führend war aus der Hand. Meiner Meinung nach gehören alle Energiekonzerne enteignet, verstaatlicht und alle die daran verdient haben mit ihrem Vermögen das sie daraus gemacht haben zur Kasse gebeten.

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Ich halte es nur für bedingt sinnvoll, sich über Wahlprogramme der Konkurrenz auszutauschen.
Als Ideengeber für Themenfelder gerne, aber ansonsten sollten wir unsere eigenen Standpunkte unabhängig definieren.

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Ich habe es hier nur aufgeführt, weil sollten die damit durchkommen, enorme Kosten und damit einhergehend weitere wirtschaftliche Probleme auf uns zu kommen. Ziel war es wie du schon richtig bemerkt hast Ralph, die Ideenfindung. Wo können wir punktuell ansetzen um Lösungen zu präsentieren, die a) in der Allgemeinheit verstanden werden und auch nachvollziehbar sind und b) bezahlbar sind, ohne dem Bürger und der Wirtschaft noch zusätzliche Kosten aufzudrücken.

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Also Ralph, eines muss ich unbedingt loswerden: wie kann man, als eine Partei, die weg will von Profipolitikern, andere Parteien als „Ideengeber für Themenfelder“ heranziehen? Genaus das ist der Weg, den die CDU gerade geht. Bis jetzt keine Umweltpolitik auf dem Schrim, jetzt sehen die, aha, die Grünen haben damit Erfolg, schein ja ein interessantes Thema zu sein. Also macht die CDU jetzt das zu Ihrer Kernkompetenz. Das wäre nicht mein Weg. Mein Weg wäre es, eigene Überzeugungen nach außen zu vertreten und dafür Zustimmung zu bekommen. Aber nicht der, anderen Ideen zu klauen und die dann in das eigene Papier zu verpacken. Damit kommst Du als Politikverkäufer nicht weit.

@uwes , das sehe ich genauso. Die CDU verbasselt es immer wieder aufs Neue. Wir sollten halt schon so bekannt sein, dass wir davon profitieren, denn ich denke, wir fischen zumindest teilweise in deren (ehemaligem) Wählerbecken.